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Otto Wagner

Wien 1841 -
Wien 1918


Der österreichische Architekt, Designer und Kunsttheoretiker Otto Wagner gehört zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten Wiens um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Otto Wagner studiert 1857-63 in Berlin und Wien Architektur.
Ab 1864 hat Otto Wagner in Wien ein eigenes Büro. Zu Otto Wagners frühen Bauten zählen Wohn- und Bürobauten im Stil des Historismus, so entsteht 1867 die Villa Epstein in Baden. 1873 plant Otto Wagner den Bau der Synagoge in Budapest. Auch das 1878 entstandene Haus Schottenring 23 sowie die Villa Wagner in Wien-Hütteldorf von 1888 sind im historisierenden "Ringstraßen-Stil".
Ab 1894 bis 1912 ist Otto Wagner Professor für Architektur an der Wiener Akademie der bildenden Künste. In den 1890er Jahren wendet sich Otto Wagner vom Historismus ab, er folgt der neuen Kunstströmung und wird zum wichtigen Wegbereiter der Wiener Moderne.
Als Designer entwirft Otto Wagner ab 1890 auch zahlreiche Möbel, Leuchten, Textilien und Gebrauchsgegenstände aus Glas und Metall. 1898 entstehen nach den Plänen Otto Wagners die so genannten Wienzeilen-Häuser, nun als Jugendstil-Architektur mit betont flächig gehaltenen Fassaden und neuen Materialien.
1899 tritt Otto Wagner der Wiener Secession bei. Zu den architektonischen Hauptwerken Otto Wagners gehört die Anlage der Wiener Stadtbahn (1892-1901) mit Viadukten, Brücken und mehr als 30 Haltestellen, ebenso die Kirche am Steinhof (1902-07). Der Bau der Österreichischen Postsparkasse (1904-06) gilt als sein sowohl ästhetisches wie technisches Meisterwerk.
Otto Wagner verwendet für dieses als Gesamtkunstwerk konzipierte Gebäude nicht nur die neuesten Materialien wie Stahlbeton und Aluminium, er entwirft auch die gesamte Innenausstattung, die frühe funktionalistische Tendenzen aufweist, und wendet neue Verarbeitungsmethoden an. Vom Mobiliar der Postsparkasse werden Varianten der Tische und Stühle aus Bugholz später von den Firmen Thonet und J.&J. Kohn hergestellt.


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